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In mehr als 50% aller Fälle treten Darmkrebs Symptome im unteren Teil des Darms, im Mastdarm und in dem Teil des Dickdarms auf, der wie ein S gekrümmt ist. Etwa ein Fünftel der Anzeichen macht sich auf der linken Seite im Oberbauch bemerkbar und der restliche Teil kommt auf der rechten Seite, im Blinddarm und im aufsteigenden Dickdarm vor. Zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr ist die Erkrankungsgefahr besonders hoch und bei Männern wie Frauen gleich. Die Wucherungen können warzenartig oder flach sein. Die Oberfläche sieht aus wie ein Geschwür oder legt sich wie ein Ring um den Darm und verursacht eine Darmverengung.

Die Symptome von Darmkrebs

Wichtige Hinweise für Darmkrebs Symptome sind dunkelrotes Blut im Stuhl oder Schleim, die mit dem Stuhl vermischt sind. Darmkrebs kann aber auch entstehen, wenn kein Blut im Stuhl gefunden wird. Der Rhythmus des Stuhlgangs verändert sich im Krankheitsfall. Verstopfung, häufiger Drang zur Darmentleerung, Blähungen mit gleichzeitigem Stuhlabgang und Durchfall wechseln sich ab. Manchmal kann der Darminhalt nicht zurückgehalten werden. Auffällig sind fauliger Geruch des Stuhls und krampfartige Schmerzen im After.

Weitere Anzeichen einer Erkrankung sind schwer eingrenzbare Bauchschmerzen mit einem Gefühl der Dehnung in der linken Unterbauchseite. Stoßweise auftretende Stiche können darauf hindeuten, dass das Krebsgewebe den Darm verengt. Die Verengung führt zu dem sogenannten „Bleistiftstuhl“ und unkontrollierbaren Blähungen. Gewichtsverlust, Unwohlsein, Müdigkeit, Leistungsmangel, Nachtschweiß, mangelnder Appetit und zu wenig rote Blutkörperchen gehören zu den Alarmzeichen, die ernst genommen werden müssen.

Die Ursachen von Darmkrebs

Wenn sich Darmpolypen bösartig entwickeln, kann es zu Darmkrebs kommen. Die genetische Veranlagung ist ebenfalls ein hoher Risikofaktor für Darmkrebs. Anscheinend hängt auch die Ernährungsweise mit dieser Erkrankung zusammen. Mangelnde faserhaltige Ernährung spielt eine große Rolle.

Komplikationen bei Darmkrebs

Eine schwerwiegende Komplikation ist die Verengung des erkrankten Darmabschnitts. Die Beschwerden sind Krämpfe, Druckgefühl, Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder im Bauch, Verstopfung, Darmverschluss, starke Blähungen und möglicherweise Erbrechen mit Stuhlbeimengungen. In einer solchen Situation ist eine Operation die einzige Alternative.
Ein besorgniserregendes Risiko ist, wenn das Darmgeschwür durchbricht und sich das Bauchfell entzündet. Die Gefahr ist besonders groß, wenn sich Krebsgewebe auf die Blase, die Leber und den Magen ausbreitet und Metastasen die Knochen befallen.

Die Früherkennung

Wer länger als zwei Wochen Veränderungen in den Verdauungsgewohnheiten feststellt, wie Verstopfung, Durchfall, Auftreten von Schleim oder Blut im Stuhl, sollte einen Arzt hinzuziehen, besonders Menschen, die älter als 35 Jahre sind. In vielen Fällen gehen die Veränderungen zurück, weil sie eine gutartige Störung im Darm sind. So können zDarmkrebs-Entwicklungsstadienum Beispiel Hämorrhoiden Blutungen aus dem After auslösen. Die Krankheiten „Morbus Crohn“ sowie eine chronische Darmentzündung können Symptome auslösen, die dem Darmkrebs ähnlich sind, aber mit Krebs nichts zu tun haben. Wer ohne Grund auffällig Gewicht verliert, sollte einen Facharzt aufsuchen und eine Darmkrebsvorsorge veranlassen.Sie ist für jeden wichtig und kann lebensrettend sein. Für Menschen ab dem 50. Lebensjahr sollte sie zum Pflichtprogramm gehören, zumal sie nur alle zehn Jahre empfohlen wird, sollte man gesund sein. Die Darmspiegelung und die Behandlung gehen ineinander über. Werden Darmpolypen gefunden, entfernt sie der Arzt noch während der Untersuchung. Auf diese Weise wird das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, verringert.
Niemand sollte die Vorsorgeuntersuchung auf die lange Bank schieben. Natürlich ist sie unangenehm, tut aber nicht weh und vermeidet großen Kummer, wenn die Ursachen für eine Erkrankung rechtzeitig beseitigt werden.

Therapiemöglichkeit bei Darmkrebs

Der Facharzt untersucht vom After her, um die Ursache der Symptome festzustellen. Er führt einen Schlauch mit einer kleinen Kamera ein, ein Vorgang, der Koloskopie heißt.
Die Heilungsaussichten haben sich in den letzten Jahren verbessert. Es gibt wirksame Medikamente, Bestrahlungen und neue Operationsmöglichkeiten. Eine Genesung ist allerdings nur dann möglich, wenn das Krebsgeschwür zusammen mit seinen Tochtergeschwülsten restlos entfernt wird. In einigen Fällen werden die unterschiedlichen Behandlungsarten kombiniert angewendet. In schweren Krankheitsfällen ist eine Operation der einzig mögliche Weg zur Heilung. Nur in wenigen Fällen muss ein künstlicher Darmausgang gelegt werden.

Vorsorge und Risikogruppen

Wer in seiner Familie Angehörige ersten Grades hat, die an Darmkrebs erkrankten, trägt ein höheres Risiko als jemand, der genetisch nicht vorbelastet ist. Aus diesem Grund sollten Verwandte von erkrankten Familienmitgliedern deutlich früher als empfohlen zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Menschen, deren Darm chronisch entzündet ist, müssen besonders vorsichtig sein und sollten keine Vorsorgeuntersuchung verpassen. Dazu gehören das Abtasten des Mastdarms mit dem Finger durch den Arzt und eine Untersuchung des Stuhls auf Blut. Man sollte einmal im Jahr oder wenigstens alle zwei Jahre einen fäkalen Okkult-Test durchführen lassen. Jeder sollte sich ab dem 50. Lebensjahr eine Darmspiegelung gönnen.

Was kann man selbst tun bei Darmkrebs?

Wer erkrankt ist, kann selbst nichts tun und muss einen Facharzt konsultieren. Außer den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ist eine vernünftige und gesunde Ernährung, mit Gemüse, Obst, Geflügel und Fisch wichtig. Tierische Fette, rotes Fleisch und Zucker sollte man meiden.
Gesunde Ernährung nutzt nicht viel, wenn man sich nicht bewegt. Laufen, Schwimmen oder Radfahren sind Sportarten, die in jedem Alter möglich sind und den Kreislauf sowie die Verdauung positiv beeinflussen. Zuviel Alkohol und Übergewicht erhöhen das Risiko einer Erkrankung. Vermeiden lässt sich Darmkrebs nicht, aber das Risiko kann durch eine gesunde Lebensweise verringert werden.

Die Heilungsaussichten

Hat das Dickdarmkarzinom noch keine Tochtergeschwüre gebildet, überleben die meisten Patienten. Bei der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung lässt sich ein Geschwür im Dickdarm mit dem Finger gut tasten und bereits zu einem frühen Zeitpunkt erkennen und entfernen.
Werden alle Warnzeichen rechtzeitig beachtet, sind die Überlebenschancen gut. Zusätzlich ist ein jährlicher „Hämoccult-Test“ hilfreich, der verborgenes Blut auf einem Papierstreifen nachweisen kann. Mit diesem Test werden auch Blutungen von weiter oben im Dickdarm festgestellt. Eine Garantie für Gesundheit bietet dieser Test leider nicht.

In der Regel zeigen Darmpolypen (Adenome) kaum Symptome auf und lösen deshalb keine Beschwerden aus. Meistens werden sie bei einer Darmspiegelung vorgefunden. Deshalb ist es wichtig, auf was Sie besonders achten sollten.

Generell kann davon ausgegangen werden: je älter ein Mensch ist, umso größer ist das Risiko, das Polypen im Darm gefunden werden. Demnach ist es auch keine Seltenheit, dass sie auch nach dem Tode während einer Obduktion durch Zufall entdeckt werden. In den meisten Fällen entwickeln sich Darmpolypen zu Darmkrebs. Um es bis dahin nicht kommen zu lassen, sollte auf eine  Vorsorgeuntersuchung sehr viel Wert gelegt werden. Denn durch eine Darmspiegelung kann in den meisten Fällen schon Klarheit geschaffen werden. Sollte der Arzt bei der Untersuchung auf einen Darmpolypen stoßen, so kann er diesen unverzüglich entfernen.

Was sind Darmpolypen? Gibt es unterschiedliche Arten?

Grundsätzlich wird jede Vorwölbung vom Darmwand bzw. Darmschleimhaut in das Darmlumen, also in das Darminnere hinein, als Darmpolyp bezeichnet. Größtenteils entwickeln sich Polypen im Dickdarm (Colon eng., Kolon). Dabei gibt es verschiedene Arten von Polypen, wie adenomatöse, hyperplastische und hamartöse Polypen, die Ärzte unterscheiden. Am unproblematischsten sind die hyperplastischen Polypen, da sie gutartig sind und fast keine Probleme bereiten. Am meisten anzutreffen sind die adenomatösen Polypen bzw. Adenome. Diese wiederum lassen sich in tubuläre, villöse und tubulo-villöse Formen unterscheiden. Diese drei Formen stellen das Wachstumsverhalten der adenomatösen Polypen dar. Tubuläre Polypen wachsen meist gestielt und villöse Polypen der Darmwand bzw. Darmschleimhaut breitbasig aufsitzend. Bei den tubulo-villösen Polypen handelt es sich um ein mix aus tubulören und villösen Polypen.

Steigt das Darmkrebs-Risiko durch Darmpolypen?

Aus adenomatösen Polypen kann ein Tumor entstehen, weil diese für ein neugebildetes Gewebe (Neoplasie) steht. Die Entartungstendenz ist hier besonders stark und kann deshalb als eine Vorstufe von Dickdarmkrebs gesehen werden. Die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken steigt auch mit der Anzahl und Größe der Adenome im Dickdarm. Wird zudem in der näheren  Verwandten vermehrt Darmpolypen entdeckt, so steigt das Risiko, dass Familienmitglieder an Darmkrebs erkranken, an. In diesem Fall wird von der familiären adenomatösen Polypose gesprochen. Häufige Anzeichen sind Tumorerkrankungen bei Verwandten in jungen Jahren oder der Befund von einer großen Anzahl von Polypen im Dickdarm. Kurzum: die genetische Vorbelastung spielt auch eine wichtige Rolle an Darmkrebs zu erkranken.

Welche Darmpolypen-Symptome und Anzeichen gibt es?

Normalerweise verursachen Darmpolypen bzw. Adenome keine Schmerzen und sind nicht ohne weiteres Erkennbar. Dafür gibt es verschiedene Darmkrebs-Symptome wie beispielsweise Blut im Stuhl, die auch dann als hellrote Blutbeimengung gut zu erkennen sind. Es kann aber auch vorkommen, dass sich Blut im Darm längere Zeit absetzt und sich zersetzt. Dies führt zu einer schwarzbraunen Verfärbung des Stuhls. Diese Warnsignale sollte jeder zu Herzen nehmen und sofort einen Arzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Häufig erkennt das menschliche Auge nicht die Blutbeimengung. Da eignen sich spezielle Testkärtchen (Okkult-Test) zum Auffinden von Blut im Stuhl. Weitere Darmkrebs-Anzeichen könnten Verstopfung oder Durchfall sein. Diese werden durch größere Polypen ausgelöst, welche Verdauungsprobleme hervorrufen.

Wie werden Darmpolypen entdeckt?

In den meisten Fällen werden Ärzte im Rahmen einer Darmspiegelung fündig. Wird ein Polyp bei einer Untersuchung des Dickdarms gesichtet, so kann er es unter Einsatz eines Endoskops in der Regel sofort entfernen. Dazu schiebt er aus dem Endoskop eine Drahtschlinge heraus und legt es um den Hals des Polypen und trennt den Polypen mit Hilfe von elektrischem Strom. Diese Prozedur bereitet dem Patienten keinerlei Schmerzen, da der Polyp keine Nerven besitzt. Auch gibt es keine Blutung, da durch den elektrischen Schnitt die Blutgefäße verschmort werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Krebsvorsorgeuntersuchung bei Patienten ab einem Alter von 55 Jahren. Mediziner raten Patienten eine komplette Darmspiegelung durchführen zu lassen anstelle nur des Enddarms zu überprüfen. Wer zuvor einen einfachen Test auf Blut im Stuhl durchführen möchte, der muss ihn selber bezahlen. Für Patienten ab  50 Jahren übernimmt auch hier die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Allerdings ist dieser Test nicht hinreichend sicher und sollte niemals eine Darmspiegelung ersetzten.

Therapiemöglichkeiten: So werden Darmpolypen richtig behandelt

Die Darmpolypen werden im Rahmen einer Darmspiegelung entfernt. Die dazu benötigten Instrumente, wie etwa eine Greifzange, führt der Arzt über einen Endoskop in den Darm. Nach dem das Gewebe entnommen worden ist, wird es in einem Labor mikroskopisch untersucht. Ist das Gewebe gutartig, ist in der Regel alles in Ordnung. Dem Patienten reichen regelmäßige Nachuntersuchungen, um sicher zu stellen, dass sich Polypen nicht von Neuen bilden können. Die zeitlichen Abstände für die Nachkontrollen können individuell angepasst werden, wie z. B. alle drei, fünf oder aber auch zehn Jahre.

Ist das untersuchte Gewebe jedoch bösartig, werden weitere Maßnahmen eingeleitet. In der Regel wird innerhalb der nächsten Tage operiert. Der betroffene Bereich des Dickdarms muss je nach Ausbreitungsstadium entfernet werden.

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Krebsfrüherkennung und bieten ein vernünftiges Maß an Sicherheit. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken lässt sich durch regelmäßige Kontrollen erheblich senken. Durch eine Darmspiegelung lassen sich so frühzeitig Polypen entdecken und beseitigen.